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GSN-Blog

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Entscheidung zum 16. Vogtlandgehen am 1. Mai: Wettkampf beschränkt auf Kadergeher, Geher aus Bundes- und Landesstützpunkten und aus Sportschulen. Senioren nicht zugelassen!

Aktuelles Posted on 12. April 2021 20:40
Uwe Schröter: „Freud und Leid liegt oft eng beieinander, so auch in Sachen 16. Vogtlandgehen.“

Genehmigt, aber ohne Senioren. Und ohne den Gehernachwuchs, der es noch nicht bis zu einem Kader oder an die Sportschule oder Stützpunkt geschafft hat. Die fallen nach der aktuell in Sachsen geltenden Corona-Schutz-Verordnung durchs Raster.

Uwe Schröter: „Wir haben uns dennoch für die Durchführung entschieden, um wenigstens denen einen Start zu gewähren, die auch dürfen und schon lange drauf gewartet haben. Alle Trainer*innen, die Athleten aus dem Kreis der Berechtigten haben, rufen wir auf, am 1. Mai nach Reichenbach zu kommen“

Was bleibt ist die geänderte Ausschreibung und die Hygienebestimmungen unter LADV.de genau zu lesen. Und dann hoffen, dass die regionale und allgemeine Lage die Veranstaltung am 1. Mai nicht mehr gefährden. Uwe hat alles versucht. Gutes Gelingen nach Reichenbach.



Wie steht es um das geplante 16. Vogtlandgehen am 1. Mai? Information zum Zwischenstand

Aktuelles Posted on 7. April 2021 18:05
Uwe Schröter, Vorsitzender der LAV Reichenbach/Vogtland e. V. und Veranstaltungsleiter des Vogtlandgehens.

Es sind noch gut drei Wochen bis zum 1. Mai, der heutige Zwischenstandsbericht von Uwe Schröter vor der geplanten Durchführung fällt wie zu erwarten nicht sehr optimistisch aus.

Derzeit liegt der Genehmigungsantrag für den Wettkampf bei den zuständigen Behörden des Landkreises und der Stadt. Obwohl gerade die Aussicht auf eine planmäßige Durchführung eher gering ist, laufen die Vorbereitungen weiter. Deshalb bittet uns Uwe auch die beabsichtigten Meldungen auf alle Fälle jetzt auf LADV.de einzupflegen. Damit der Veranstalter erst mal einen Überblick hat, wer überhaupt kommen würde. Falls die Veranstaltung abgesagt wird entstehen keinerlei Kosten. Für eine mögliche Verschiebung ist zunächst der 13. Mai ins Auge gefasst worden (Donnerstag/Feiertag). Sollte es dazu kommen, hat jeder die Möglichkeit seine Meldung zu korrigieren oder zu stornieren. „Bekommen wir die Auflage der zahlenmäßigen Begrenzung der Teilnehmer, wollen wir vorrangig den Nachwuchsathleten eine Startchance geben, die dringend eine Bewährungsprobe brauchen. Bleibt tapfer und gesund! Wir sehen uns (irgendwann).“

Sobald es zum Vogtlandgehen Neuigkeiten gibt, informieren wir hier.



#einfachraus und so froh wie möglich OSTERN gut ausklingen lassen: hoffnungsvoll, gelassen, vorfreudig

Aktuelles Posted on 6. April 2021 00:36
„Ostern so froh wie möglich“: Otmar Seul schickt uns aus seinem Haus an der französischen Mittelmeerküste Grüße aus dem 3. Lockdown. Eine Passionsgeschichte. Und doch kein bisschen lebensmüde.
„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick.“ Die eigene Benjeshecke ist prall gefüllt. Der Osterschmuck darf gerne noch bleiben. Der Lenz ist da und auch die Blumen. Balsam für die geschundene Seele.
Sigute Brönnecke schickt uns diese traditionell von ihr handverlesenen Schmuckstücke. Ostern wie das althochdeutsche „Ostara“ (Osten), „Eostre“ oder „Eoastara“, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Zum Fest der Göttin Ostara wurde die frische, grünende Erde und die Liebe (Morgenröte) gefeiert. Dazu wurden als Opferbrauch Eier vergraben, verschenkt und gegessen. Das heidnische Fest wurde wie andere germanische Festtage mit christlichem Gewand ummantelt.
Und vor dem Tor den Osterspaziergang nicht vergessen. Oder lieber gleich gehsportliches Training.
Hier im Britzer Garten. Wettkampfpiste zu den „Offenen Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften im Straßengehen“ am 20. Juni.
Unser Baumpate blickt allerdings noch sorgenvoll: Die Pandemie hält uns den Spiegel vor.
Bei diesem Krisenmanagement von Wellenbrecher-, Brücken- und sonstigen Marketing-Lockdowns kann einem ja auch angst und bange werden. Das zweite Osterfest während der Pandemie, inzwischen mutiert zur Gefahr einer Dauerwelle. Lieber nicht.
Ostern ist im Jahreskalender eine Zäsur. Nehmen wir es als Fest der Hoffnung und der Hoffnungswege. Diese Wege entstehen durch Handeln, durch Gehen, auch sportliches Gehen. Wir haben Ziele und Pläne und wir als GSN sagen keine Wettkämpfe der Masters-Geherpokal-Saison ab. Das menschlich Vernünftige und sportlich Machbare wird sich durchsetzen. Darauf bauen wir. Wir sind nicht allein, wir trainieren weiter und wir sehen uns am Start. Balde.


Bitte das Gehsportnetzwerk weiter unterstützen – wir erinnern und bitten um den GSN-Mitgliedsbeitrag 2021

Aktuelles Posted on 19. März 2021 17:27
Hallo liebe GSN-Mitglieder!
Es war ein anderes Jahr, was nach unserer Gründung am 17. März 2017 vorüber gegangen ist. Wir, vom GSN-Vorstand, würden uns über ein weiteres Jahr GSN-Mitgliedschaft freuen, auch wenn wir uns den gegebenen Umständen beugen müssen.
Überweist bitte deshalb jetzt bis Ende April 2021 den Mitgliedsbeitrag von 24,00 EURO, da wir nicht mit Einzugsermächtigung arbeiten.
Empfänger: Dick Gnauck
IBAN: DE75 7602 6000 0724 5129 01

Seid ganz lieb gegrüßt vom Vorstand und bleibt gesund
Bernd, Thorsten, Udo, Dick

In diesen Tagen hat Dick als unser Vorstand Kasse die oben stehende kleine Erinnerung an Mitglieder adressiert. An diejenigen, die sicher weiter mit dem Gehsportnetzwerk verbunden bleiben möchten, aber ihren Beitrag noch nicht überwiesen haben. Bei dieser Gelegenheit sprechen wir auch Dich und Euch an, die ihr noch nicht im GSN seit, aber längst unsere Interessenvertretung schätzt. Wenn eine oder einer das sportliche Gehen unterstützen möchte, dann ist sie/er im GSN genau richtig. Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt für ein solches ermutigendes Statement. Gemeinsam und vernetzt sind wir stark. Herzlich willkommen.



Geht doch: Wir feiern „vorsichtig-optimistisch“ mit dem 3. Gehertag am 16. Mai in Oldenburg und mit den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften im Straßengehen am 20. Juni in Berlin zwei neue Ausschreibungen

Aktuelles Posted on 12. März 2021 21:06

Bisher hatten wir für die Saison Deutsche Masters 2021 mit dem Vogtlandgehen am 1. Mai in Reichenbach und mit dem Bahngehen am 17. Juli beim Dietzer TSK Oranien zwei Ausschreibungen. Beide haben wir hier im Block „vorsichtig-optimistisch“ gefeiert. Jetzt freuen wir uns mit den heutigen Ausschreibungen zum 3. Gehertag aus Oldenburg und zu den Meisterschaften Straßengehen aus Berlin weiter gehen zu können…Trotz der frühen Mai-Wettbewerbe und der zur Zeit noch besonders schwierigen Situation im Landkreis Reichenbach/Sachsen hoffen wir sehr auf den Saisonstart mit diesen beiden ersten Mai-Wertungswettkämpfen im Deutschen Geherpokal 2021. Vorsichtig optimistisch. „Bleibt frohgemut und trainiert unverdrossen, Euer Ritzi“ (Andreas Ritzenhoff)



“Mir geht’s ja jetzt eigentlich gut” – Ronald Papst schickt Grüße aus dem Krankenhaus

Aktuelles Posted on 10. März 2021 17:53

Lieber Ronald, Deine aktuelle Info von gestern und heute hat einen dramatischen Ursprung und es ist auch noch nicht vorbei. Gerade deshalb vielen Dank für die Benachrichtigungen, so können wir Anteil nehmen.

Gute Genesungswünsche zu Dir ins Krankenhaus, herzlich zwischendurch, Deine Gehsportfreunde vom GSN



Mission „Olympia 21“: Spendenaufruf von Nathalien Seiler, TV Bühlertal

Aktuelles Posted on 16. Februar 2021 19:32

Nathalien Seiler bittet die Gehsportfreunde unseres Netzwerkes um eine Spende für seine Mission „Olympia 21“. Gestern hat der hochtalentierte und sympathische 50-Kilometer-Geher aus Baden eine Spendenaktion gestartet, ein sogenanntes Crowdfunding. Wir leiten seinen HILFERUF gerne weiter – bereits mit einem Betrag von 10 Euro bringen wir Nathalien weiter. Selbst dafür gibt es dann noch ein kleines Präsent. Jeder Betrag hilft.

Näheres unter http://www.fairplaid.org/olympia21



#Nachruf mit Erinnerungs-Kommentaren: Der letzte Gang des großen starken Mannes der Ausdauer – Das Gehsportnetzwerk gedenkt Bernd Kannenberg, Olympiasieger im 50km-Gehen von München 1972

Aktuelles Posted on 16. Januar 2021 23:24

Olympiasieger! Am 3. September 1972 ließ sich Bernd Kannenberg – Arm in Arm mit dem Zweitplatzierten Wenjamin Soldatenko – im vollbesetzten Münchener Olympiastadion feiern. Foto: imago/Horstmüller

Geboren 1942 in Königsberg/Ostpreußen (Kaliningrad), floh der Zweieinhalbjährige Bernd mit Oma und Cousine an der Hand an Bord der „Wilhelm Gustloff“ aus dem Kessel, zählt zu den wenigen Überlebenden, findet in Thüringen eine neue Heimat. 1955 emigrierte er mit der Familie nach Westdeutschland, ist in Remscheid aufgewachsen, ein Gewichtheber und Ringer, der bei der Bundeswehr Gefallen am Marschieren findet, hier wird sein Talent zum sportlichen Gehen entdeckt.

Lange sah es nicht so aus, als könnte Bernd Kannenberg Wenjamin Soldatenko aus der Sowjetunion noch abhängen, zumal Bernd drei Tage vorher im 20-Kilometer-Wettbewerb aufgegeben hatte. Doch mit seinem Ausreißversuch bei Kilometer 38 konnte er sich absetzen und sich am Ende mit Gold belohnen.

„Im Gegensatz zur DDR, die nach dem Olympiasieg von Christoph Höhne in Mexiko 1968 eine ganze Geherschule etablierte, auch in den Jahren danach mit Hartwig Gauder und Ronald Weigel Weltklasseathleten entwickelt, ist das Gehen in Westdeutschland eine Orchideendisziplin…dann DER goldene Sonntag. Bernd Kannenberg hat ihn geprägt, diesen 3. September 1972, den die bundesdeutsche Sportgeschichte als den „goldenen Sonntag der Leichtathletik“ kennt…die Geher werden von diesem Wärmestrom mitgerissen…und ganz Deutschland kennt auf einmal Bernd Kannenberg.“ (Nachruf Peter Ahrens, Der Spiegel, 15.01.2021, 15:24). Foto: Bettmann Archive / Getty Images

Bernd Kannenberg nimmt erst 1969 das gehspezifische Training auf, erst beim 1. FC Nürnberg, dann bei seinem Verein LAC Quelle Fürth. Seinen größten Erfolg feierte er schon am 3. September 1972 bei den Olympischen Spielen in München, wo er getragen von einer unglaublichen Begeisterung in herausragenden 3:56 die 50 Kilometer als Erster mit seiner Zeit unter vier Stunden gegangen ist, begleitet von 100.000 Menschen auf der Strecke und empfangen von einem Jubelsturm im Olympiastadion von München.

Bernd Kannenberg auf dem Weg zum Olympiasieg in München. Foto: Getty Images
Bernd Kannenberg mit seiner Goldmedaille. Foto: imago images

Die Geherkarriere des olympischen Helden Bernd Kannenberg endete schon 1976, aber er sorgte dafür, dass in ganz Deutschland zumindest für einen Sonntag unsere Disziplin Gehen herausragend populär war, die Zeitzeugen unter uns erinnern sich mindestens an diesen 3. September 1972, an dem auch Hildegard Falck über 800 Meter und Klaus Wolfermann im Speerwurf Gold sowie Heide Rosendahl im Fünfkampf Silber gewannen.

Wir gedenken dankbar dem Geher, Weltrekordler und Olympiasieger, Trainer und Freund.

Bernd Kannenberg, neben Christoph Höhne (1968/50 km), Peter Frenkel (1972/20 km) und Hartwig Gauder (1980/50 km) einer von vier deutschen Geher-Olympiasiegern, ist am Mittwoch im Alter von 78 Jahren in Münster verstorben.

Für das Gehsportnetzwerk,

Bernd, Udo, Thorsten, Dick

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